AFE Dynamos: Unterschied zwischen den Versionen

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(Dynamo-Modelle von AFE: Verwendung)
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Datei:IKA AFE Dynamo 53 schwarz.jpg|'''Zeitraum:''' spätestens Frühjahr 1953 bis 1954<br>'''Verwendung:''' Simson Tourenräder sowie Mifa Sport- und Tourenräder<br>'''Material:''' Zinkdruckguss, Stahl, Aluminium<br>'''Leistung:''' 2,1 Watt<br>'''Farben/Varianten:''' silber, schwarz<br>'''Bemerkungen:''' Zur Linksmontage
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Datei:IKA AFE Dynamo 53 schwarz.jpg|'''Zeitraum:''' spätestens Frühjahr 1953 bis 1954<br>'''Verwendung:''' Simson und Möge Tourenräder sowie Mifa Sport- und Tourenräder<br>'''Material:''' Zinkdruckguss, Stahl, Aluminium<br>'''Leistung:''' 2,1 Watt<br>'''Farben/Varianten:''' silber, schwarz<br>'''Bemerkungen:''' Zur Linksmontage
  
 
Datei:Prägung 604 AFE Dynamo 1952.jpg|Prägung auf der Rückseite des Andrückmechanismus des AFE-Dynamos, hergestellt im Februar 1952. Ob es sich bei der Prägung "603" im Kreis möglicherweise um die Modellnummer des Dynamos handelt, ist noch nicht nachgewiesen.
 
Datei:Prägung 604 AFE Dynamo 1952.jpg|Prägung auf der Rückseite des Andrückmechanismus des AFE-Dynamos, hergestellt im Februar 1952. Ob es sich bei der Prägung "603" im Kreis möglicherweise um die Modellnummer des Dynamos handelt, ist noch nicht nachgewiesen.

Version vom 14. November 2017, 20:30 Uhr

Dynamo-Modelle von AFE

Die von AFE produzierten Dynamos ähneln weitgehend (abgesehen vom Andrückmechanismus) jenen von MELAS. Sie besitzen ein Oberteil aus Zinkdruckguss, welches anfällig für den auch als "Zinkpest" bekannten Korrosionsprozess ist. Die infolge dieses Prozesses entstehenden Risse sind im zweiten Bild erkennbar.

Mitte der 1950er Jahre wurde ein neues Dynamo-Modell eingeführt, das baugleich mit dem späteren AUFA-Dynamo war. Am 15. Januar 1954 berichtete die NEUE ZEIT, dass "[d]er VEB Auto- und Fahrrad-Elektrik [..] im ersten Quartal 1954 mit der Produktion einer neuen Lichtmaschine für Fahrräder [beginnt], die mit einer Leistung von 3,3 Watt allen Anforderungen an einen solchen Dynamo entspricht. Während es der bekannten westdeutschen Firma Bosch bisher nicht gelungen ist, einen Dynamo dieser Stärke zu konstruieren, gelang einem Kollektiv von vier Ingenieuren und Technikern des Eisenacher Betriebes diese Entwicklung in einem Zeitraum von drei Vierteljahren mit dem denkbar geringsten Kostenaufwand. Die Leistung der meisten Fahrraddynamos bleibt heute noch unter drei Watt. Der neue Dynamo, der den bisher produzierten ganz ablösen wird, ist in seinen Ausmaßen nur unwesentlich größer, aber er ist qualitätsmäßig verbessert. So kann er zum Beispiel in verchromter Ausführung geliefert werden. Auch er enthält den keramischen Magneten, der Nickel in großen Mengen einspart."