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Hainsberger Metallwerke

80 Byte hinzugefügt, 21:36, 26. Jul. 2017
Mit Beginn des Jahre 1953 erfolgte die Einstellung der Fahrradproduktion. Der Betrieb wurde am 1. Januar 1953 als Werk V Hainsberg, Dresdner Straße 44 dem [[Infesto|VEB Kraftfahrzeugzubehörwerke Dresden]] angegliedert. Offenbar aus dieser Übergangszeit existieren Produkte, bei denen Überschneidungen der [[Betriebsnummer]] festzustellen sind. Obgleich die Fahrradfertigung ab Ende 1952 entfiel, findet sich im Messeführer zur Leipziger Herbstmesse 1953 unter der Rubrik "Fahrräder" der Eintrag "Fahrradwerk Hainsberg, Hainsberg (Sachs), Dresdnder Straße 44". Ob es sich dabei um einen Druckfehler handelt, oder ob man Laufe des Jahres 1953 weiterhin Fahrräder baute, ist noch nicht geklärt.
Nach 1953 konzentrierte sich man sich im Hainsberger Werk V auf die Produktion einzelner Fahrradkomponenten. In den folgenden Jahren wurde die Fahrradteile- und KFZ-Teileproduktion dann sukzessive an andere Betriebe übergeben. Bis 1964 wurde der Betrieb im Branchen-Fernsprechbuch unter "Fahrradteile- und Zubehör" aufgeführt. Ab 1964 erfolgte im Hainsberger Betriebsteil dann ausschließlich schließlich hauptsächlich die Produktion von MotorteilenDüsenhaltern für Verbrennungsmotoren, Fahrradpedale wurden noch bis 1966 hergestellt. Betriebs-Adresse war ab spätestens 1967 bis 1990 die Dresdner Straße 313 als ''Betriebsteil 5 Hainsberg'' des VEB Kraftfahrzeugzubehörwerke Dresden. 1990 wurde der Hainsberger Betriebsteil privatisiert.
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