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Hainsberger Metallwerke

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/* 1946 bis 1990 */
Schon während des Zweiten Weltkrieges und unmittelbar nach dessen Ende war mit der Planung für eine "Friedensproduktion" von Fahrrädern begonnen worden. Ein Produktionsvorschlag für 1946 nannte ca. 9.000 Herren- und ca. 6.000 Damenfahrräder. Vorgesehen war die Produktion der zu Kriegszeiten "genormte[n] Fahrrad-Konstruktion".
Problematisch war jedoch die Ausrüstung des Betriebes mit Maschinen und Einrichtungen zur Fahrradproduktion. Nach der Demontage mussten zunächst neue Maschinen angeschafft werden; bereits Ende 1945 war für den "Anlauf auch bereits wieder eine Anzahl von Maschinen beschafft [...]". Zunächst wurden nur "Beschlagteile für Baubedarf, Strassenroll- und Leiterwagen und Wirtschaftsartikel (Haushaltsgegenstände)" hergestellt. Die Wiederaufnahme Fahrradproduktion begann laut Bundesarchiv Ende 1947/Anfang 1948, eine offizielle Betriebschronik des VEB Kraftfahrzeugzubehörwerke Dresden von 1983 nennt das Jahr 1950 als Beginn der Nachkriegs-Fahrradproduktion. Die ältesten bislang bekannte bekannten Nachkriegs-Fahrräder der Marke "National" stammen aus dem Jahr 1950.
In den folgenden Jahren produzierten die Hainsberger Metallwerke Fahrräder sowie Fahrrad- und Automobilteile. Neben den ''National''-Fahrrädern wurden auch weiterhin Fahrräder der Marke [[Primus|''Primus'']] hergestellt. Über die erreichten Stückzahlen können bislang keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Nach offiziellen Angaben wurde Zu Beginn des jahres 1950 eine monatliche Produktion von 500 Fahrrädern erreicht. Für das Jahr 1950 war eine Produktion von 20.000 Fahrrädern angestrebt. Wie viele Fahrräder insgesamt in der Nachkriegsproduktion produziert wurden, ist noch nicht bekannt. Neben vollständigen Fahrrädern wurden auch sogennate Rahmensets, bestehend aus Rahmen, Gabel, [[Getriebe]] und [[Sattelstützen|Sattelstütze]], hergestellt und vertrieben.
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