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Diamant Modell 35 105

Ein Byte hinzugefügt, 18:28, 7. Apr. 2015
/* Änderungen während der Produktionszeit */
===Änderungen während der Produktionszeit===
Der Typ 35 105 wurde in den ersten drei Produktionsjahren mehrfach im Detail weiterentwickelt. Frühe Exemplare aus dem Zeitraum 1964/66 sind heute kaum noch zu finden, unterscheiden sich jedoch in mancher Hinsicht von den späteren. So besitzen besonders frühe Fahrräder noch einen in Rahmenfarbe lackierten Kettenschutz, ab 1965 war dieser dann verchromt. Zudem haben sehr frühe Vertreter dieser Ausführung noch einen [[Gepäckträger]] in "Schwedenform", doch scheinbar wurde dieser nur noch kurzzeitig verwendet. Noch im selben Jahr, spätestens jedoch bis Februar 1965, vollzog man die Umstellung auf jene Gpäckträger, die am Stegrohr zwischen den Kettenstreben befestigt werden konnten. Spätestens ab Mitte 1966 waren diese dann verchromt statt wie anfänglich in Rahmenfarbe lackiert. Ebenfalls bis spätestens Mitte 1966 hatte man auch die Form der Schutzbleche überarbeitet, sie besaßen nunmehr rot ausgelegte Sicken (bisher ohne Sicken, aber mit roter Linierung). Dank der Verwendung von Aluminiumschutzblechen und verchromten Anbauteilen wirkte die Luxus-Ausführung moderner und luxuriöser als das Modell 35 102. Im Zeitraum 1970/71 änderte sich das Profil der [[Felgen]]. Anstelle der bisher runden Form hatten diese nun ein fünfflächiges Profil, das bis 1990 beibehalten wurde. Eine Angleichung an die [[Mifa Tourensporträder|Tourensporträder]] von Mifa fand 1973 statt, indem das Stegrohr zwischen den Kettenstreben durch eine einfachere Stegplatte ersetzt wurde. Ab dem Jahre 1977 kamen [[Tretlager|Keiltretlager]] in Thompson-Ausführung zur Anwendung.<br>Ende der 1970er Jahre fand eine größere Überarbeitung des Typs 35 105 statt, die vor allem Ausstattungsdetails betraf. So wurden ab 1978 [[Lenker]] mit neuentwickelter Form und ab 1979 filigranere [[Gepäckträger]] verwendet. Letztere stellten jedoch einen Rückschritt dar, da sie sich als wenig belastbar erwiesen. Auffällig ist zudem der Wechsel von der roten zur schwarzen Linierung der Schutzbleche. Typisch für die Exemplare der späten 1980er Jahre sind Tourensättel mit einer Satteldecke aus PUR-Schaumstoff anstelle der bisherigen Sportsättel mit Lederdecke. Diese waren fortan nur noch an der Luxusausführung mit Gangschaltung [[Diamant Modell 35 109|35 109]] zu finden. Eine weitere Vereinfachung stellten die Gabelhauben aus Kunststoff dar, die seit den frühen 1980er Jahren teilweise an den Tourensporträdern Verwendung fanden. 1988 wurde die Luftpumpenhalterung an das Unterrohr verlegt. Für die Funktionseinheit Kettenblatt - Kurbel - Tretlager ([[Getriebe]]) wurde bei den Tourenporträdern Tourensporträdern in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre mitunter auf Erzeugnisse des westdeutschen Herstellers Thun zurückgegriffen.<br>Mit einigen Veränderungen wurde dieses Fahrrad auch noch 1991 angeboten. Auffälligste Veränderung - abgesehen von zahlreichen Anpassungen bei den Ausstattungsdetails - ist der 1990 vollzogene Übergang zu einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Pletscher_AG Pletscherplatte] zwischen den Sitzstreben. Unverändert blieben die Schutzbleche, und auch der neue Gepäckträger war bei vielen Fahrrädern von Diamant und Mifa aus dem Zeitraum 1990/91 zu finden. Dabei handelt es sich um eine Neuentwicklung von Mifa, die erstmals am Modell [[Mifa Modell 208|208]] zum Einsatz kam und für die 1990 auch ein Patent erteilt wurde.
===Lackierung und Rahmendekor===
4.450
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