Mifa

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Mifa-Logo
  • bis Ende Juli 1946 Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke GmbH, Sangerhausen
  • ab 1. August 1946 SAG "AWTOWELO" Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke, Sangerhausen
  • ab Mai 1950 VEB Mifa-Werk Sangerhausen VVB IFA, Sangerhausen (Sachs), Kyselhäuser Straße 23
  • ab 1953 VEB Mifa-Werk Sangerhausen, Sangerhausen (Sachs), Kyselhäuser Straße 23
  • ab 1969 IFA Kombinat, VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Ernst Thälmann Suhl, MIFA-Werk Sangerhausen, 47 Sangerhausen, Kyselhäuser Straße 23
  • ab 1973 VEB MIFA-WERK SANGERHAUSEN, 47 Sangerhausen, Kyselhäuser Straße 23
  • ab 1978 VEB MIFA-WERK SANGERHAUSEN, Betrieb des IFA-Kombinat für Zweiradfahrzeuge, 47 Sangerhausen, Kyselhäuser Straße 23
  • ab Anfang 1990 MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke GmbH, 4700 Sangerhausen, Kyselhäuser Straße 23
  • ab November oder Dezember 1990 MDF Mitteldeutsche Fahrradwerke GmbH, O-4700 Sangerhausen, Kyselhäuser Straße 23


 Für Informationen zu den einzelnen Modellen Siehe Modelle Mifa
 Zur Baujahrbestimmung von Mifa-Fahrrädern siehe Datierung Mifa Fahrräder


Geschichte

1907 bis 1949

Die Mitteldeutschen Fahrradwerke (kurz MIFA) wurden 1907 von Emil Schütze und Emil Hesse gegründet. Die ersten Fahrräder wurden unter den Markennamen Barbarossa und Million vertrieben, 1912 erfolgte die Markteinführung der Marke MIFA. Während des Ersten Weltkrieges ruhte die fahrradproduktion, statt dessen produzierte die Firma Rüstungsgüter. Erst ab 1920 wurden wieder Fahrräder gebaut. 1925 gelangten die Mitteldeutschen Fahrradwerke in den Besitz der Druckerei Huck in Berlin; das Werk wurde umfangreich erweitert und modernisiert. 1927 wurden 79.000 Fahrräder hergestellt - damit zählte MIFA zu den größten deutschen Fahrradherstellern. 1926 unterhielt MIFA 260 Verkaufsstellen, von denen mehrere von ehemaligen Rennfahrern betrieben wurden.

MIFA hatte den hohen Werbewert des Radsports frühzeitig erkannt und wurde hier trotz der dafür notwendigen hohen Ausgaben aktiv: Seit 1924 unterhielt MIFA einen sehr erfolgreichen Rennstall und stand besonders mit Diamant und Opel in starker Konkurrenz. Der italienische Weltmeister Alfredo Binda, der Schweizer Heiri Suter sowie die erfolgreichen deutschen Fahrer Bruno und Rudolf Wolke fuhren MIFA-Fahrräder. 1925 gewann Heiri Suter den Grand Prix Wolber, den Vorläufer der UCI-Straßenweltmeisterschaft, auf einem MIFA-Rad. Seitdem hieß das beste Rennrad von MIFA „Meisterschaftsmodell".


Ende der 1920er Jahre endete der wirtschaftliche Aufstieg der MIFA. In den 1930er Jahren wurden nur noch rund 20.000 Räder pro Jahr hergestellt. Eine Ursache kann im Wegfall des bis dahin so erfolgreichen Direktvertriebs gesehen werden, der während der NS-Zeit untersagt war. Bereits ab 1938 wurde der Bau von Fahrrädern zugunsten der Rüstungsproduktion stark reduziert, um 1939 ganz aufgegeben zu werden. Während des Zweiten Weltkrieges wurden u.a. Zünder für Munition gebaut.

Am 12. April 1945 wurde Sangerhausen von US-Streitkräften besetzt, Die Betriebe der Stadt mussten ihre Produktion einstellen. Die MIFA-Werke wurden von US-Soldaten zur Reparatur Ihrer Ausrüstung genutzt. Im April 1945 untersagten die amerikanischen Besatzer die Wiederaufnahme der Fahrradproduktion.

Im Juli 1945 besetzten sowjetische Truppen die Stadt. Noch im selben Jahr wurde die Produktion bei MIFA wieder aufgenommen, Grundlage war der Befehl Nr. 9 zur "Wiederingangsetzung der Produktion". Aus vorhandenen Materialbeständen wurden in den folgenden Monaten kleinere Haushaltsgegenstände (etwa Feuerzeuge, Lockenwickler), zweirädrige Karren und Wagen für Kranke und Invalide hergestellt. Für 1946 sah der Produktionsplan Fahrräder, Kugellager, Einspritzpumpen für Dieselmotore, Feuerzeuge und Lockenwickler vor.

Ab dem 19. Oktober 1945 unterstand MIFA der Provinz Sachsen-Anhalt. Zum 1. August 1946 wurde das Werk Teil der Sowjetischen Aktiengesellschaft "AWTOWELO" und befand sich damit im Eigentum der Sowjetunion. Noch 1946 begann die Produktion von Fahrrädern; in den folgenden Jahren gingen große Teile der Produktion als Reparationsleistung an die Sowjets:

  • 1946: 9.483 Fahrräder (= 100% der Produktion)
  • 1947: 4.800 Fahrräder (= 12% der Produktion)
  • 1948: 35.750 Fahrräder (= 55% der Produktion)
  • 1949: 12.750 Fahrräder (= 15% der Produktion)


1950 bis 1990

Zum 1. Juni 1950 wurden die Mitteldeutschen Fahrradwerke in Volkseigentum überführt. In diesem Jahr wurden rund 115.000 Fahrräder produziert. Bedingt durch den Import von Material für den Rahmenbau aus Westdeutschland, der teilweise durch Liefer-Boykotte unterbunden wurde, lief die Produktion in den ersten Jahren nach der Verstaatlichung nicht nach Plan. So wurden 1951 mit 95.000 Fahrrädern deutlich weniger als im Vorjahr gebaut. Erst 1955 wurden die Planzahlen erreicht bzw. übertroffen. Im Jahr 1953 wurden neue Rahmennummern vergeben und die Zählung wieder bei Null begonnen. Bis dahin hatte MIFA seit seiner Gründung rund 1,2 Millionen Fahrräder gebaut.


Seit Anfang der 1950er Jahre wurden bei MIFA zahlreiche sozial-politische Maßnahmen umgesetzt: Es wurden Patenschaften mit den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in Bennungen, Hohlstedt und Wickerde geschlossen; 1953 wurden die Kampfgruppe des Betriebes und die Betriebssportgemeinschaft "Motor", Sektion "Rad- und Rennsport und Saalsport" gegründet. Im März 1955 erhielt MIFA eine moderne Betriebsküche, 1957 wurde ein Betriebskindergarten eingerichtet. Ab den 1960er Jahren besaß MIFA auch eine eigene HO-Verkaufsstelle; in Sittendorf am Kyffhäusergebirge existierte ein Betriebsferienheim. 1963 begann die Ausbildung von Schülern der EOS "Geschwister Scholl" und der POS "Heinrich Heine" im polytechnischen Unterricht. 1967 wurde der Betriebskindergarten für bis zu 120 Kinder erweitert.

1956 kam es zur "Neuentwicklung einer einzigartigen Metallverbindung im VEB Mifa-Fahrradwerk Sangerhausen. Unter Leitung des Chefkonstukteurs Hartwich hat ein Erfinderkollektiv des VEB Mifa-Fahrradwerk in Sangerhausen eine neuartige Metallverbindung entwickelt, die als sensationell bezeichnet werden darf und wesentliche Vorteile vor allen anderen bis jetzt bekannten Verbindungsmethoden aufweist. - In einen zwischen den zwei zu verbindenden Metallen freigelassenen Hohlraum wird unter Druck modifizierter Gummi eingespritzt. Der Gummi verbindet sich fest mit den Metallen und stellt so die Verbindung her. Bis jetzt sind 3 Verfahren möglich: 1. Druckspritzverfahren (mit besonderer Maschine) 2. Druckfließverfahren (mit besonderer Vorrichtung) 3. Wickelverfahren (ohne Maschine und ohne Vorrichtung). Mit dieser Verbindung können runde Körper, Profilkörper, Schraubenverbindungen und Blechverbindungen hergestellt werden." (Bildunterschrift Zentralbild Gerbath, 20.12.1956)

Unter Benutzung des Druckspritzverfahrens wurde auch ein (Muster-)Fahrrad gebaut. In die Serienfertigung ging das neue Verfahren und das vorgestellte Fahrradmodell jedoch nicht. Weitere Informationen dazu sind derzeit nicht bekannt.


Seit 1965 bestand schriftlicher Kontakt zum Fahrradwerk "G. J. Petrowski" in Charkow (UdSSR), von 1970 an arbeitete MIFA mit diesem Fahrradwerk zusammen - untersucht wurden die technologischen Prozesse des Fahrradbaus. 1965 rief der Deutsche Schriftstellerverband zu der Aktion "Fahrräder für Vietnam" auf. Anfang Dezember 1966 übergab MIFA 5.000 Fahrräder an den vietnamesischen Botschafter. Im folgenden Jahr wurden weitere 1.000 Fahrräder für Vietnam gebaut. Für die Ausbildung von vietnamesischen Facharbeitern wurde 1967 ein ehemaliges Hotel gekauft und zum Betriebswohnheim "Deutsch-Vietnamesische Freundschaft" ausgebaut. 1968 wurden 10.000 Fahrräder nach Vietnam exportiert.

Einen internationalen Trend aufgreifend, entwickelte MIFA Mitte der 1960er Jahre ein Klappfahrrad. Allein von von 1967 (Produktionsbeginn) bis 1986 wurden rund 2,4 Millionen dieses Fahrradtypes gebaut. Zu Beginn des Jahres 1969 wurde MIFA Betrieb des IFA Kombinat, VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Ernst Thälmann Suhl. Nachdem bereits 1966 geplant worden war, MIFA ab 1970 zum einzigen Fahrradhersteller der DDR auszubauen, sah die Planung 1969 dies schließlich für die Zeit ab 1973/74 vor. In Folge dessen wurde die Produktion von Sportfahrrädern 1969 vom VEB Elite-Diamantwerke in den VEB Mifa-Werk Sangerhausen verlagert. Die 28"-Sporträder wurden bis 1972/73 im wesentlichen unverändert weitergebaut und besaßen noch bis 1974 das Diamant-Dekor. In den 1970er Jahren erlebte das Fahrrad (auch international) eine Renaissance, weshalb wieder vermehrt Fahrräder gekauft wurden. Die MIFA-Werke allein konnten den nun wieder steigenden Bedarf mit ihrer Produktion nicht decken. So blieb Diamant als zweiter großer Fahrradproduzent bestehen; MIFA lagerte die Produktion von Kinderfahrrädern aus, um Kapazitäten zu schaffen. Am 23. August 1973 lief mit einem fliederfarbenen Klapprad Modell 901 das fünfmillionste Fahrrad der Nachkriegsproduktion vom Band.


Ebenfalls im Jahr 1973 begann MIFA mit der Rationalisierung und Teilautomatisierung der Fahrradproduktion. Im selben Jahr wurde eine neue Produktionshalle für die Galvanik und Schleiferei gebaut, ein Jahr später zwei neue Hallen für die Gabelfertigung.

Mitte der 1970er Jahre arbeitete MIFA mit den Fahrradwerken in Cheb (UdSSR), Czepel (VR Ungarn) und Bromberg (VR polen) zusammen. 1977 wurde die Galvanik und das Sozialgebäude rekonstruiert (neue Wasch- und Umkleideräume, neuer medizinischer Stützpunt).

Seit spätestens 1977 konnten Mifa-Fahrräder auch über den Geschenkdienst Genex erworben werden. Die Fahrräder wurden in diesen Katalogen zwar mit der Modellnummer vorgestellt und beschrieben, der Hersteller wurde jedoch nicht genannt.


In den 1980er Jahren löst die Nestmontage die Fließbandarbeit ab. Eine kleine Gruppe von Arbeitern baute jetzt ein Fahrrad komplett zusammen. Zunehmend wurden moderne Industrieroboter eingesetzt: 1983 ein Rahmenschweißroboter, 1984 auch für andere Fahrradbaugruppen. Auch Einspeichautomaten, die komplette Laufräder fertigten, wurden eingesetzt. 1988 erhielt das Werk eine automatische Lackieranlage.


Ein Bericht in der Zeitschrift Kraftfahrzeugtechnik, Ausgabe 9 1987 erläutert die Produktion Fahrradrahmen in den 1980er Jahren wie folgt: "Hocheffektive Löt- und Schweißverfahren bestimmen das Bild in der Rahmenfertigung. Bei den gemufften Tourenrahmen kommt das maschinelle Flammfeld-Löten zum Einsatz. Vom Bediener werden die komplett gefügten Fahrradrahmen (Bild 4) eingehängt. Nach einer Vorwärm- und Arbeitsstation werden die zehn Verbindungsstellen gleichzeitig gelötet.
Das energieökonomisch günstige metall-Aktivgas(MAG)-Schweißen findet auf Grund der höheren Flexibilität in der Fahrradrahmenfertigung immer breitere Anwendung. Klapp-, Universalfahrräder und das Tourentandem sind beispielsweise als vollgeschweißte Rohrkonstruktion ausgeführt.
Das Nachrichten der gelöteten oder geschweißten Fahrradrahmen zur Gewährleistung von Spurhaltung und optimalen Lenkeigenschaften war eine schwere körperliche Arbeit. Seit 1987 werden dafür rechnergesteuerte Richtmaschinen (Bild 5) in diesem Fertigungsabschnitt eingesetzt.
Daneben hat aber auch handwerkliches Können in der Fahrradproduktion nach wie vor große Bedeutung. Für so hochbeanspruchte Sportgeräte wie die Radballmaschinen muß das Brenner-Löten von Hand auch weiterhin (Bild 6) angewendet werden." (Schäfer, D: Fahrräder für Freizeit und Alltag, in: Kraftfahrzeugtechnik, Nr. 9, 1987, Seite 269)


1984 verließ das zehnmillionste Fahrrad seit der Betriebsgründung im Jahre 1907 das Werk, Ende 1987 dann das elfmillionste Fahrrad seit 1946. Trotz des hohen Ausstattungsgrades mit modernen Maschinen und Robotern konnte MIFA seit 1986 den Plan nicht mehr erfüllen. Grund waren u.a. die mangelhafte Materialqualität, die unzuverlässigen Lieferungen der Zulieferbetriebe und die notwendige Reparatur alter Maschinen. Insgesamt arbeitete der Betrieb äußerst unwirtschaftlich.

In den 1980er Jahren erweiterte Mifa seine Modellpalette umfassend, u.a. mit dem Gepäckrad „Universal“, den Sporträdern des Typs “Sprint“ und BMX-Fahrrädern. Prototypen eines von MIFA neue entwickelten Montainbikes wurden umfassend getestet, gelangten jedoch nicht mehr in die Serienfertigung. 1985 entstand in Zusammenarbeit mit dem VEB Baumechanik Schwerin ein Tandem. MIFA leistete hierbei die konstruktive Entwicklungsarbeit, gebaut wurde das Tendem ab 1986 in Schwerin im Rahmen der Konsumgüterproduktion.

Nach 1990

Nachdem der VEB MIFA-Werk im ersten Halbjahr 1990 von der Treuhandanstalt in eine GmbH überführt worden war, wurde bereits vom 11. bis 16. Juni des Jahres auf einer Hausmesse eine vollständig neue Modellpalette vorgestellt. Die bislang produzierten Fahrräder waren technisch und gestalterisch zu rückständig, um auf dem freien Markt konkurrieren zu können. Für die in kurzer Zeit neu entwickelten Fahrräder wurden trotzdem teilweise Konzepte der bisherigen Modelle übernommen (z.B. Universalfahrrad, BMX-Fahrrad). Ein Katalog, der auf die Mitte des Jahres 1990 datiert werden kann, stellte diese neue Modellpalette vor, wies aber darauf hin, dass darin "nur die wichtigsten Fahrradmodelle" gezeigt würden. Es ist wahrscheinlich, dass auch ein Rennrad zu den Neuentwicklungen des Jahres 1990 zählt.

Die Fachzeitschrift RadMarkt berichtete im Juli 1990, dass zu jenem Zeitpunkt "grundsätzlich [...] noch keine endgültigen Aussagen über die Bestückung mit Komponenten getroffen werden [können], weil es nicht sicher ist, wer letztendlich als Lieferant bleibt." Insofern müssen die hier aufgeführten Katalogabbildungen als Beispiel für den jeweiligen Fahrradtyp gesehen werden. Über die tatsächliche Ausstattung der produzierten Fahrräder können derzeit keine Angaben gemacht werden. Auffallend ist die gleichzeitige Verwendung von Anbauteilen aus DDR-Produktion und westeuropäischen Komponenten bei manchen der im Katalog abgebildeten Fahrräder.

Die Fahrräder besaßen zunächst keine Modellnummer oder -bezeichnung. Der Katalog nennt nur den Fahrradtyp samt Größe der Laufräder. Im September 1990 stellte Mifa seinen neuen Modelle auf der IFMA (Internationale Fahrrad- und Motorrad-Ausstellung) in Köln vor. Der RadMarkt schrieb dazu im Oktober 1990: "Eine Linie von Rennrädern, City- und Mountainbikes kommt jetzt unter dem Begriff Cephir auf den Markt, eine weitere Linie, die Fahrräder der Mittelklasse umfasst, unter dem Namen Concept." Auch ein Rennrad wurde hier erwähnt, es sollte als "Spitzenmodell" im Handel etwa 1.800 DM kosten. Ob und in welchen Mengen die neuen Fahrradmodelle tatsächlich (sämtlich) im Handel angeboten wurden, ist bislang nicht bekannt.

1991 wurden die MIFA-Werke von der Treuhand an zwei schweizer Geschäftsleute verkauft, 1995 folgte der Konkurs. 1996 übernahmen Peter Wicht und Michael Lehmann die „Mitteldeutsche Fahrradwerke GmbH“ als Eigentümer. Derzeit verlassen verlassen 700.000 Fahrräder das Werk, wobei nur die Endmontage in Deutschland stattfindet - alle Fahrradbestandteile werden weltweit zusammengekauft. Die Fahrräder (Marken "MIFA" und "Germatec") liegen im Niedrigpreissektor und werden vor allem von Handelsketten wie Metro, Ali, kaufland und Neckermann angeboten. Die Firma ist seit Mai 2004 an der Frankfurter Börse notiert. Laut eigener Aussage will Mifa durch "Gewinnung weiterer bonitätsstarker Kunden", "weitere Marktdurchdringung" in Deutschland und Erschließung neuer Märkte in Skandinavien, Benelux und Frankreich "ihren Marktanteil in Deutschland und Europa in den kommenden Jahren [...] deutlich ausweiten."

Mifa-Werbung

Mifa-Werbeartikel

Produkte

  • Fahrräder (belegt für 1946 bis 1990)
  • Fahrradrahmen (belegt für 1946 bis 1990)
  • Vorderradgabeln (belegt für 1946 bis 1990)
  • Schutzbleche (belegt für 1953, 1963, 1964, 1966 bis 1989)
  • Felgen (belegt für 1953 bis 1989)
  • Lenker (belegt für 1948, 1956, 1957, 1961, 1963, 1964, 1966 bis 1989)
  • Bremsen (belegt für 1954, 1966 bis 1969)
  • Pedale (belegt für 1948, 1954, 1967 bis 1983, 1986 bis 1989)
  • Luftpumpen (belegt für 1954, 1961, 1963
  • Kleidernetzhalter (belegt für 1966, 1967)
  • Schutzblechbeschläge (belegt für 1963, 1964, 1966, 1967)
  • Schutzblechstreben (belegt für 1963, 1964, 1966, 1967)
  • Gabelkopfkappen (belegt für 1963, 1964, 1966, 1967)
  • Stützräder (belegt für 1967)

Weblinks