Flügelmuttern

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Zur Befestigung der Laufräder in Vorder- und Hinterradgabel wurden neben den einfachen Sechskantmuttern (Achsmuttern), mit denen der Großteil aller DDR-Fahrräder ausgestattet wurde, oft Flügelmuttern eingesetzt, die einen schnellen und werkzeuglosen Reifenwechsel ermöglichten. Verbaut wurden Flügelmuttern bis in die zweite Hälfte der 1980er-Jahre an Sporträdern, bis Anfang der 1960er-Jahre auch an Rennrädern. Ab Mitte der 1960er-Jahre besaßen auch die besser ausgestatteten Tourensporträder von Diamant Flügelmuttern. Die Flügelmuttern von Renak ähneln sehr stark denjenigen, die die Elite-Diamant-Werke bereits in den 1930er Jahren produzierte (ebenfalls aus Aluminium).

In den 1950er Jahren wurden vereinzelt auch Hebelmuttern verwendet, bekannt bei Simson-Tourensporträdern. Ab Anfang der 1960er-Jahre wurden Rennräder mit Schnellspannern ausgestattet, die durch die Nabenachsen geführt und mit einem Hebel arretiert wurden. Hersteller dieser Schnellspannverschlüsse war ebenfalls Renak.

Hersteller

Unter anderem:

Ausführungen Flügelmuttern

Ausführungen Hebelmuttern